Im Jahr 1976 wurde ich in Erlangen geboren. Damals war ich so klein, dass ich mich kaum erinnern kann, was alles passierte. Ich weiß nur, ich war plötzlich da, und so mussten sich meine Eltern wohl oder übel damit abfinden.

Über mich Autor Marco A. Rauch als Kleinkind

Etwa mit 20 fing ich an zu schreiben. Es waren meist Texte, die eine emotionale Aussage hatten. Ich versuchte die Gefühle, die ich wegen des frühen Todes meiner Mutter spürte, irgendwie in eine lesbare Form zu bringen. Es waren entweder Texte des assoziativen Schreibens oder Gedichte. Manchmal schrieb ich einfach drauf los. Handwerklich nicht wirklich gut, aber eine Möglichkeit, mein Innerstes in Worte zu fassen.

Mitte 30 begann ich, nebenberuflich Texte ins Deutsche zu übersetzen. Zwischendurch habe ich auch Werbetexte geschrieben und sie ins Englische übersetzt. Es war eine spannende Aufgabe und brachte mich näher heran oder besser zurück zum Schreiben. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit Kurzgeschichten und habe sehr viel über das Schreiben gelernt. Daraus resultierte Anfang 2020 der spontane Entschluss, nun endlich mit meinem ersten Roman zu beginnen.

Mein beruflicher Werdegang in aller Kürze: Ausbildung zum Fotolaboranten, Ausbildung zum Schreinerhelfer, Ausbildung zum Pflegehelfer und später eine Ausbildung als Medizinprodukteberater. Seit 2010 arbeite ich für eine Firma der Medizintechnik und versorge kranke Menschen mit Sauerstoffgeräten und Hilfsmitteln. Dazu gehört die Einweisung in unsere Produkte, entsprechende Schulungen, Dokumentation und natürlich die Logistik.

Es ist eine sehr schöne und abwechslungsreiche Arbeit, bei der ich sehr viel über die Menschen gelernt habe. Aber mich selbst hat sie als Mensch auch weitergebracht. In meinen Geschichten finden sich manchmal Eindrücke aus der Praxis, die ich im Laufe der Zeit erworben habe.

Meine Geschichten

Meine Geschichten entstehen meist aus einer Idee heraus. Die Idee tingelt durch meinen Kopf, ändert Form und Gestalt, bis ich entscheide, ob ich sie aufschreibe oder nicht. Viele Gedanken und Einfälle wurden so bereits verworfen. Aber wenn ich eine Idee gut finde, kommt der Flow. Es fühlt sich an wie ein plötzlicher Energieschub. Die Gedanken rasen schneller, als ich tippen kann. Ich schreibe sofort auf, was mir als erstes einfällt. So lange, bis ich glaube, die Geschichte wäre beendet. Dann steht der erste Entwurf.

Der beinhaltet meist die Grundidee inklusive Erzählform und Perspektive. Danach geht es an die Feinarbeit. Welche Aussage soll der Text haben? Wie soll der Schluß aussehen? Welchen Stil will ich verwenden? Am Ende steht – wie üblich – das Korrektorat.

Kleine Kostprobe gefällig? Unter Geschichten finden Sie eine breite Palette von Kurzgeschichten, von Märchen über Sci-fi bis hin zum Krimi. Viel Vergnügen.

Zurück