Vom Märchen über Science-Fiction bis hin zum Krimi: Hier ist für jede(n) was dabei. Kurzgeschichten mit weniger als 10000 Zeichen. Lesedauer 7-8 Minuten. Viel Vergnügen.

Generationen – Schicksals rätselhafte Wege

November 2020. Dritter Teil der „Generationen“-Reihe. Unabhängig von den Vorgängern.


Nürnberg, 1980

Der 7-jährige Markus flitzte vergnügt durchs Wohnzimmer, sprang gekonnt übers Sofa, bremste mit seinen Socken auf dem Flickenteppich ab und plumpste mit einem lauten Rumpeln auf die Seite. Doch sofort war er wieder auf den Beinen, sauste durchs Esszimmer um den Tisch herum, hielt einen Moment inne, grinste und rannte wie der Wind zu seiner Mama, die ihn nur mit Mühe abfangen konnte. „Du kleiner Wirbelwind, du wirst dir noch wehtun“, mahnte sie mit mütterlicher Liebe in den Augen und wuschelte über sein braunes Haar.

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Generationen – die Zeit der Nachkriegskinder

Oktober 2020. Fortsetzung vom September – diesmal als Science-Fiction


„Mutti, das klingt doch großartig. Dieses Haus hat Tradition, die wissen, was sie tun. Die kümmern sich bestimmt gut um dich.“ Dann doppeltippte Daniela an ihre Schläfe und sagte „Anruf: Elsbeth Schell Residenzen.“
Etwa zwei Wochen später waren alle Formalitäten erledigt und durch des Glückes schicksalhaften Verlauf eine Bewohnerin mit jungen 128 Jahren verstorben. Für die Angehörigen war es nie einfach, aber 128?

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Generationen – der Lauf der Zeit

September 2020. Eine Geschichte über den Lauf der Zeit. Fast Märchenhaft.


„Weißt du mein Junge, mein Großvater Wilhelm hat mir einst diese Geschichte erzählt und ob du es glaubst oder nicht, sie ist wahr. Zumindest möchte ich das glauben, denn überprüfen kann ich es nicht. Aber spielt das überhaupt eine Rolle? Es gibt eine uralte Sage, die erzählt, dass am Ende des Regenbogens ein Topf voller Gold wartet. Ein unermesslicher Reichtum, sagt man, und bewacht von einem Kobold.

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Katerstrophe – Sir Henry

August 2020. Eine lustige Geschichte zum Thema „Die Kraft der Illusion“


Es war einmal ein Kater namens Sir Henry. Er wohnte in einem großen Haus im Nobelviertel von Nürnberg und verbrachte seine Tage damit aus dem Fenster auf die vor ihm liegende Straße zu schauen, seine Krallen am Kratzbaum zu wetzen oder irgendwelchen Dingen hinterherzujagen, die er sich in seiner Langeweile, ganz alleine in dem großen Haus, einbildete.

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